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Die No-Code-Lösung erschafft "digitale Fachkräfte", die u.a. IT-Support, Wissensvermittlung oder andere Prozesse automatisieren. Ein neues Partnerprogramm und eine strategische Kooperation mit FNEXT-Systemhäusern soll erst der Anfang sein.
Das Hallstadter Unternehmen zählt zu Frankens IT-Pionieren und hat sich früh auf digitale Dienstleistungen spezialisiert. Den Wandel spiegelt nun nicht nur ein neuer Firmenname.
Manchmal lässt sich eine Geschichte schon anhand von Schildern und Schriftzügen umreißen. So wie in der Emil-Kemmer-Straße, kurz nach der Bamberger Stadtgrenze. Dort thront auf dem Dach des neuen „Löwengold“-Schulbedarfsladen noch das Büro-Mayer-Signet, während ein Haus weiter schon auf den Firmensitz der künftigen „M.IT Connect“ hingewiesen wird.
Kooperation von Fujitsu-Partnern
Als Kooperation von Fujitsu-Partnern gegründet, hat sich Fnext zu einem exklusiven, aber lebendigen Netzwerk entwickelt. Die 18 Systemhäuser stellen sich wechselseitig Skills und Ressourcen zur Verfügung, sodass jeder ein breiteres Leistungsportfolio anbieten kann.
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit untereinander bezeichnen die Fnext-Partner als „großen Mehrwert“ ihres Verbunds.
Systemhäuser sind keine Einzelkämpfer. Sie mögen zwar oft mit vergleichbaren Angeboten um dieselben Kunden buhlen. In anderen Situationen arbeiten sie jedoch vertrauensvoll zusammen. Wenn sie nicht im direkten Wettbewerb in einer Region zueinander stehen und sich obendrein mit ihren spezifischen Stärken komplementär ergänzen, sind gute Voraussetzungen für eine Kooperation gegeben. Teils läuft sie in Form einer lockeren Partnerschaft ab, teils aber auch innerhalb eines festen organisatorischen Rahmens. Systemhausverbünde sind fast so alt wie der Channel. Comteam, iTeam und Nordanex zählen zu den größten und bekanntesten Zusammenschlüssen dieser Art.
55 Prozent über FNEXT AG
Ab dem 1. Januar 2013 will Fujitsu in Deutschland mindestens 55 Prozent des Vor-Ort-Service-Aufkommens durch die 22 Systemhausmitglieder der FNEXT AG abwickeln. Das ist ein Zusammenschluss von langjährigen Fujitsu-Systemhäusern. Auch den Rest des Break&Fix-Geschäftes will der Hersteller künftig nur noch mit seinen Vertriebspartnern bewältigen. Neben der FNEXT AG haben die Aktionäre der münchener microCAT GmbH und die Kupper Computer GmbH aus Leipzig an der Service-Ausschreibung teilgenommen und den Zuschlag erhalten.
Kunden-Calls und der Fujitsu-Channel
Per Ausschreibung verlagerte Fujitsu große Teile des Maintenance-Geschäfts in den Verantwortungsbereich des Channels. Vor allem das FNEXT-Bündnis kann davon profitieren.
Mehr Fujitsu-Kunden-Calls sollen künftig vom Channel abgewickelt werden. Insbesondere die FNEXT AG spielt ab kommenden Jahr eine gewichtigere Rolle beim Break-and-Fix-Geschäft. Die FNEXT AG ist ein Bündnis langjähriger Fujitsu-Systemhäuser.
